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Tag des offenen Denkmals am 13. September 2026

Burg: Der Bismarckturm stellt sich vor

Bismarckturm © Deutschland abgelichtet Medienproduktion

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz koordiniert seit 1993 den Tag des offenen Denkmals® bundesweit als deutschen Beitrag zur gleichnamigen europaweiten Veranstaltung (European Heritage Days) und feiert in diesem Jahr sein 33-jähriges Jubiläum. Die Stiftung lädt, wie in den vergangenen Jahren, alle Vereine, Verbände, Denkmaleigentümer, Initiativen, Denkmalbehörden und Kirchen ein, sich mit eigenen Veranstaltungen zu beteiligen.

Das Motto 2026 lautet „NetzWERKE: Denkmale & Infrastruktur“. Der Schwerpunkt liegt auf historischen Bauten der Infrastruktur wie Brücken, Kraftwerke, Bahnhöfe oder Wasserleitungen, die Menschen verbinden und den Austauschen sichern.

Zum diesjährigen Tag des offenen Denkmals führte Stefanie Deckert, Sachgebietsleiterin für Tourismus der Stadt Burg, ein Interview mit Dirk Bernsee dem Leiter der Interessengruppe Bismarckturm und stellvertretender Vorsitzender des Heimatverein Burg und Umgebung e.V. zum Bismarckturm.

Stefanie Deckert: Der Bismarckturm ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Burg. Welche Bedeutung hat er aus Sicht des Heimatvereins Burg und Umgebung e.V. für die Geschichte und Identität der Stadt?

Antwort Dirk Bernsee: Seit nun mehr 120 Jahren gehört der Bismarckturm zur Silhouette von Burg und unterstreicht damit den Beinamen „Stadt der Türme“. Reichskanzler Otto von Bismarck, auch Kanzler der Einheit genannt, wurde 1895 Ehrenbürger der Stadt Burg. Bismarck, der vor seiner politischen Karriere, Deichhauptmann des rechten Elbufers im Jerichower Land war, ist damit aus der Geschichte unserer Stadt nicht mehr wegzudenken.

Stefanie Deckert: Der Tag des offenen Denkmals macht historische Bauwerke für die Öffentlichkeit erlebbar. Warum ist dieser Aktionstag für den Bismarckturm und die Arbeit des Heimatvereins besonders wichtig?

Antwort Dirk Bernsee: Der Tag des offenen Denkmals wird deutschlandweit für alle Denkmale durchgeführt. Dieser Tag ist ein fester Bestandteil unserer Jahresplanung. Hier können wir als Verein den Turm bewerben uns den Gästen die Geschichte des Turms und unsere Arbeit näherbringen.  

Stefanie Deckert: Welche Aufgaben übernimmt der Verein, um den Bismarckturm zu erhalten und seine Geschichte auch für künftige Generationen lebendig zu halten?

Antwort Dirk Bernsee: Die Aufgaben unseres Vereines und der Arbeitsgruppe sind vielfältig. Neben der Reinigung des Turms und den Außenanlagen, kleinere Reparaturen und Verschönerungen im Turm, wie z.B. die Wiederherstellung des Vereinszimmers von 1907 in der ersten Oberetage ist uns wichtig, denn dadurch ist der Turm erlebbar für Bürger und Touristen.
Stefanie Deckert: Was möchten Sie Besucherinnen und Besuchern mit auf den Weg geben, die den Bismarckturm am Tag des offenen Denkmals zum ersten Mal besichtigen?

Antwort Dirk Bernsee:  Wir freuen uns natürlich auf viele Gäste, die am 13. September den Turm besuchen und den Ausblick in 27 Meter Höhe über Burg genießen wollen und sich über Otto von Bismarck informieren.

Geöffnete Denkmäler am 13. September 2026 in Burg

Historische Parkanlagen Stadt Burg (Goethepark, Weinberg, Flickschupark)
06:30-21:30 Uhr

Kirche St. Nicolai
13:00-17:00 Uhr

Kirche Unser Lieben Frauen
12:00-17:00 Uhr

Carl von Clausewitz Erinnerungsstätte
14:00-17:00 Uhr

Hexenturm
14:00-17:00 Uhr

Freiheitsturm (Kuhturm)
14:00-17:00 Uhr

Berliner Torturm
14:00-17:00 Uhr

Historischer Eiskeller
14:00-17:00 Uhr

Historische Gerberei
14:00-17:00 Uhr

Bismarckturm
14:00-17:00 Uhr

Stadtbibliothek „Brigitte Reimann“
14:00-17:00 Uhr

Dorfkirche Detershagen
11:00-16:00 Uhr

Die App zum Event:
In der kostenfreien App zum Tag des offenen Denkmals gibt es das bundesweite Programm für die Hosentasche.

Denkmal Schnappschuss:
Wenn Sie ein Bauwerk besonders interessiert, können Sie ein Foto Ihres Lieblingsdenkmals bis zum 16. September hochladen unter registrierung.tag-des-offenen-denkmals.de/foto-aktion-2026

Hintergrund „Tag des offenen Denkmals®“
Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot. Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern, Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu hauptamtlichen Denkmalpflegern. Ohne diese wäre die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich. 

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